Voraussetzung für den Besuch der Berufsschule ist ein dualer Ausbildungspartner - ein Lehrbetrieb.
Der Unterricht findet im 1. und 2. Lehrjahr an jeweils zwei Unterrichtstagen und im 3. Lehrjahr an einem Unterrichtstag wöchentlich statt.
In einigen Berufen wird der Unterricht zu Blöcken zusammengefasst.
Zeugnisse erhalten die Berufsschüler jeweils am Ende eines Ausbildungsjahres.
Sie gestalten Fassaden und Innenräume bei Neubauten und Renovierungen. Sie streichen Wände, Decken, Türen und Fenster, tapezieren, verlegen Böden, sorgen für eine bessere Wärmedämmung und schützen Gebäudeteile durch Brandschutzbeschichtungen. Durch die gezielte Wahl von Farben schaffen sie eine angenehme Atmosphäre in Kindergärten, am Arbeitsplatz oder in Krankenhäusern. Durch farblich gut gestaltete Fassaden tragen sie zur Verschönerung des Stadtbildes bei, dies gilt vor allem für denkmalgeschützte Gebäude, bei denen besondere Sorgfalt erforderlich ist. Dabei sind zum Teil alte dekorative Techniken wie Marmorieren, Maserieren bis hin zum Vergolden anzuwenden. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Sanierung von Betonoberflächen.
Lackierer/innen sind überwiegend mit dem Lackieren von Fahrzeugen beschäftigt. Beschädigte Fahrzeugteile werden von ihnen ausgebaut, bearbeitet und originalgetreu lackiert. Sie führen auch individuelle Designlackierungen sowie Unterbodenschutz- und Hohlraumversiegelungsarbeiten aus.Maler/innen und Lackierer/innen behandeln die unterschiedlichsten Oberflächen, zum Beispiel Holz, Putz, Stein, Metall. Ihre Kenntnis der Eigenschaften und des Verhalten dieser Untergründe beim Bemalen und Lackieren erlaubt ihnen fachgerechte Beschichtungen vorzunehmen.Die Ausbildung ist in den Schwerpunkten "Maler" und "Fahrzeuglackierer" möglich.Maler/innen und Lackierer/innen des Schwerpunktes Maler arbeiten hauptsächlich in Betrieben des Malerhandwerks, zum Beispiel bei Betrieben der Fassaden- und Innenraumgestaltung und bei Restaurierungsbetrieben. Sie erledigen ihre Vorarbeiten in der Werkstatt. Den größten Teil ihrer Arbeit verrichten sie direkt beim Kunden - bei Fassadenarbeiten auch im Freien. Sie sind häufig auf Leitern und Gerüsten tätig.Maler/innen und Lackierer/innen des Schwerpunktes Fahrzeuglackierer sind meist in handwerklichen Fahrzeuglackierbetrieben, aber auch in der Fahrzeug- oder Möbelindustrie tätig. Sie arbeiten in Werkstätten.Die Ausbildung dauert 3 Jahre.Sie bauen Straßen, Autobahnen, Geh- und Fahrradwege, Flugplätze und Parkplätze. Die Erdarbeiten beginnen nach dem Abstecken der Straße. Die Bodenmassen müssen gelöst, aufgehoben und verdichtet werden. Dazu werden Bagger, Planierraupen und Walzen eingesetzt. Eine Straße besteht aus vielen einzelnen Schichten. Der Unterbau ist meist eine Kiesschicht, darauf kommen Gesteingemische, Zement oder Asphalt und erst darüber eine Beton- oder Asphaltdecke. Straßenbauer/innen prüfen Straßendecken auf Schäden und führen Erhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten durch. Neben dem Neubau und der Erhaltung von Wegen und Straßen sind sie auch für Raubefestigungen, Böschungen oder Entwässerungsgräben zuständig.
Ihre Tätigkeit üben Straßenbauer/innen vor allem in Betrieben der Baubranche, z.B. bei Bau- und Straßenbauunternehmen, aus. Sie arbeiten überwiegend im Freien auf wechselnden Baustellen.Straßenbauer/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Er ist dem Berufsfeld Bautechnik zugeordnet. Der Beruf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Industrie und Handwerk angeboten.Die Ausbildung kann in zwei Stufen erfolgen. Nach Abschluss der 1. Stufe (2 Jahre) Tiefbaufacharbeiter/in wird in der 2. Stufe (1 Jahr) der Berufsabschluss Straßenbauer/in erworben.Die Ausbildung dauert 3 Jahre.Tiefbaufacharbeiter/innen mit dem Schwerpunkt Straßenbauarbeiten verrichten mit Maschinen Erdbewegungen, sichern ausgehobene Gräben, legen Böschungen und Randbefestigungen an, bauen Entwässerungsleitungen und Straßendecken.
Im Schwerpunkt Rohrleitungsbauarbeiten verlegen sie Rohre für Gas- und Wasserleitungen, führen Pflasterarbeiten aus, stellen Kabelschächte her und bauen einfache Betonfertigteile ein.Im Schwerpunkt Kanalbauarbeiten heben sie Gräben aus, sichern diese ab, verlegen Rohre, erstellen Abflussrinnen, pflastern Kanäle und bauen Einstiegsschächte.Im Schwerpunkt Brunnenbau- und Spezialtiefbauarbeiten nehmen sie Bohrungen vor, bauen Brunnenanlagen und -schächte, verrohren Bohrlöcher, untersuchen den Baugrund, schaffen Abdeckungen und Abdichtungen.Im Schwerpunkt Gleisbauarbeiten bewegen sie mit Maschinen Erdreich, fertigen Betonbauteile, richten den Gleisunterbau her, verlegen Gleise und sorgen für die Entwässerung an Bahnanlagen.Beschäftigungsmöglichkeiten finden Tiefbaufacharbeiter/innen vor allem in handwerklichen und industriellen Betrieben der Baubranche. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind sie in den verschiedenen Bereichen des Tiefbaugewerbes bzw. im Straßenbau tätig. Tiefbaufacharbeiter/innen mit Schwerpunkt Gleisbauarbeiten arbeiten vor allem bei der Deutschen Bahn AG sowie in Betrieben der Gleisbauindustrie. Sie sind überwiegend im Freien auf wechselnden Baustellen tätig.Tiefbaufacharbeiter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Er ist dem Berufsfeld Bautechnik zugeordnet.Dieser Beruf wird in Industrie und Handwerk in den folgenden Schwerpunkten angeboten:Die Ausbildung kann Teil einer Stufenausbildung sein. Nach Abschluss der 1. Stufe Tiefbaufacharbeiter/in (2 Jahre) kann in der 2. Stufe (1 Jahr) ein Berufsabschluss als Brunnenbauer/in, Gleisbauer/in, Kanalbauer/in, Rohrleitungsbauer/in, Spezialtiefbauer/in oder Straßenbauer/in erworben werden .
Die Ausbildung dauert 2 Jahre.