Aktuelles 11/12
Auf den Spuren des VOIGTLÄNDERS

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2 mal 8 Käsehoch auf den Spuren des VOIGTLÄNDERS

Endlich war sie da, die letzte Schulwoche vor den großen Sommerferien.
Zahlen, Gesetztestexte und Rechtschreibungsregeln verbannte jeder von uns bereits ins letzte Hinterstübchen seines Gedächtnisses und stellte um auf „Durchzug“. Bloß gut, dass uns „die Dame, die mit dem VBR-Buch einschläft“ mit ihren „seitenreichen Bettnachbarn“ in dieser letzten Woche verschonte. Denn sie schickte uns auf eine unbekannte Reise. Das Ziel: Ein Ort, an dem die angebotene Bioluft und die Nachfrage nach ökologischen Produkten zusammentreffen. Hier sollte sich am Ende des Tages unser Preis bilden: der VOIGTLÄNDER.

Wir hatten also unsere Pferde (im Schnitt zwischen 59 und 100) gesattelt und los ging’s. Die Fahrt führte uns weit weg vom tristen Alltag der Volkswirtschaft und ins ländliche Gebiet. Hier erwarteten uns bereits geschätzte 100 hungrige Mäuler, die kurzen Beine des lebhaften Federviehs und die strahlenden Augen unserer „VBR-Dame“. Sie führte uns in das Besitztum der sächsischen Milchkönigin und Milchprinzessin, dem „Rößler-Hof“.

Während der Führung über den Hof stellten wir fest, dass selbst Kühe scharfe Frisuren lieben, unsere Jungs von Ziegen verehrt werden und die biologischen Abfälle unserer Vierbeinigen Freunde einen seltsamen und beißenden Duft hinterlassen.
Nach dieser Erkenntnis tourten einige unserer Kerle zu körperlichen Bestleistungen auf. Es ging nämlich um die Herstellung des VOIGTLÄNDERS. Bei diesem Event durfte natürlich unser Namensgebendes Vorbild, Jonathan Voigt, nicht fehlen und so half auch er bei der Kreation unseres Werkes mit. Nach vielen Handgriffen, die an dieser Stelle nicht näher erläutert werden, da unsere Nachfolger sicherlich ebenfalls auf den Geschmack kommen werden, war es soweit. Der VOIGTLÄNDER wartete nun im Keller und sicher aufbewahrt auf seinen großen Tag.

So sattelten wir wieder unsere Lauftiere und dank vieler flinker Pferdestärken erreichte jeder sein Zuhause. Einige träumten bereits vom köstlichen VOIGTLÄNDER- Aufwand und Ertrag schienen sich bereits jetzt ausgezahlt zu haben.

Nach sechs kurzen Wochen Erholung begannen der harte Kampf um die heiß begehrten Notenpunkte und der Punktekrieg erneut. Doch wir fieberten bereits einem großen Widersehen entgegen. Am 13. Oktober 2011 führte ihn Frau Hofmann in unseren Wissenstempel.

Der VOIGTLÄNDER war da!

Der gelbe mit dem harten Rand und dem Zartschmelzenden Kern. Der, mit dem würzigen Temperament und dem goldigen Charme.

Der Mann, dessen Tatendrang stets kaum zu bändigen ist und die Frau, die uns geduldig durchs finstere Tal des Rechnungswesens führt hatten die große Ehre den VOIGTLÄNDER in 16 kleine Teile zu zerlegen.
In Liebe bereitet, in Geduld gereift uns schließlich in Gerechtigkeit verteilt löste sich unser VOIGTLÄNDER nun in zahlreiche Geschmacksaromen und Polysaccharide in unseren Mündern auf.

Sicher wird unser VOIGTLÄNDER in guter Erinnerung bleiben und wir danken unserer „VBR-Dame“, Frau Hofmann, für dieses Geschmackserlebnis.

Euer Jahrgang ABI 12





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